Glasfaserlösungen für Häfen & Logistik
EMV-immune passive Glasfaser-Infrastruktur für Containerterminals und Logistikzentren: ausziehbare Spleißboxen, DIAMOND E-2000-Anschlusstechnik und modulare ODF-Systeme verbinden Gate, Kaikante, Reefer-Yard und Leitstand. German Engineering, gefertigt in Europa.
- DIAMOND E-2000, typ. ≤ 0,1 dB Einfügedämpfung
- F4P-Systeme, made in Europe
- Wartung ohne Umschlag-Stopp
Terminal-Vernetzung: drei Probleme, an denen Kupfer scheitert
Ein Containerterminal ist eine der härtesten Umgebungen für Netzwerktechnik: Störfelder an der Kaikante, ein weitläufiges Gelände und ein Umschlag, der nicht anhalten darf. Drei Bedingungen prägen jede Design-Entscheidung — und genau daran scheitern Kupferstrecken.
EMV und Potential an der Kaikante
Frequenzumrichter in STS- und RTG-Kranen und große Antriebe induzieren in Kupferleitungen sporadische, kaum reproduzierbare Netzwerkfehler. Zwischen beweglichem Großgerät und Landseite entstehen zudem Potentialunterschiede und Erdschleifen. Glasfaser überträgt optisch — vollständig immun gegen EMV — und trennt Kranschaltraum und Leitstand galvanisch.
Das Gelände schlägt jede Kupferplanung
Gate, Kaikante, Reefer-Yard und Leitstand liegen weit auseinander — Kupfer endet nach 100 Metern, und jeder aktive Zwischenpunkt im Außenbereich ist ein Wartungspunkt in Salz und Wetter. Glasfaser überbrückt das Terminalgelände passiv; die empfindliche Technik bleibt im geschützten Raum.
Der Umschlag darf nicht anhalten
Jede Erweiterung — neue Automatisierungsstufe, mehr Kameras, mehr Reefer-Stellplätze — und jede Wartung muss in den laufenden Betrieb passen. Ausziehbare Spleißboxen und nachsteckbare 7TE-Module halten jede Faser zugänglich, ohne aktive Verbindungen zu stören.
Passive Glasfaser-Infrastruktur fürs ganze Terminal — modular aufgebaut
Fiber Products ist europäischer Anbieter von Glasfasersystemen für robuste Umgebungen wie Hafen- und Terminal-Infrastruktur: ausziehbare Spleißboxen für die 19″-Schränke in Leitstand und Technikraum, modulare Baugruppenträger für den Backbone und Hutschienenboxen im 7TE-Format (TH35 nach DIN EN 60715) für Gate-Schränke und E-Häuser im Bestand.
Ordnungsprinzip ist die 7TE-Modulbreite: Spleiß- und Frontmodule sind im 1HE-Modularsystem und in VarioConnect frei kombinierbar — ein Modulbestand fürs ganze Terminal. Für vibrationsbelastete Einbauorte wie Kranschaltschränke stehen DIAMOND E-2000-Varianten bereit, und die passive Faserebene trägt TOS-Anbindung, OCR- und CCTV-Streams, AGV-Kommunikation und Reefer-Monitoring protokollneutral — auch die nächste Systemgeneration, ohne neu zu verkabeln.
1HE-Spleißbox
Kompakte ausziehbare 19″-Spleißbox für den begrenzten Schrankplatz. Die Schublade lässt sich komplett ausziehen — Spleißkassetten und Pigtails bleiben zugänglich, ohne aktive Verbindungen zu stören. Wartung im laufenden Umschlag.
1HE-Spleißbox →VarioConnect 3HE-ODF-System
Modularer 19″-Baugruppenträger für den Terminal-Backbone. 7TE-Steckplätze nehmen Spleiß- und Frontmodule in beliebiger Mischung auf — der Verteiler wächst mit jeder Ausbaustufe, statt ersetzt zu werden.
VarioConnect 3HE →Spleißmodule (7TE)
7TE-Spleißmodule mit bis zu 24 Fasern und LC-, SC- oder E-2000-Front — die Bausteine des modularen Systems. Für vibrationsbelastete Strecken empfehlen sich DIAMOND E-2000-Varianten mit verriegelndem, pull-proof Design.
Spleißmodule →Alle Glasfaser-Komponenten
Das komplette F4P- und DIAMOND-Sortiment für Hafen- und Logistikprojekte — von Baugruppenträgern und Spleißboxen bis zu Modulen und Kabelmanagement-Zubehör.
Alle Komponenten →Das 1HE-Modularsystem — wächst mit jedem Terminal-Ausbau
Erst das OCR-Gate, dann die AGV-Flotte, dann der Reefer-Yard: Im 1HE-Modularsystem stecken Sie 7TE-Module mit bis zu 24 Fasern nach, wenn die nächste Automatisierungsstufe kommt — ohne Trägertausch, ohne Neuspleißen bestehender Strecken.
Das Container-Terminal — live erleben
Kaikante, Portalkräne, Schiff, Lager: So verbindet Glasfaser ein Terminal — während die Laufkatzen Container heben, dreht sich das Hologramm beim Scrollen mit.
Der Partner hinter Terminal-Glasfasernetzen, die halten
Hafenbetreiber und Terminal-Automatisierer brauchen passive Infrastruktur, die mehrere Systemgenerationen überdauert. Vier Gründe, warum Hafen- und Logistikprojekte auf F4P und DIAMOND bauen.
Gefertigt in Europa
F4P-Systeme sind made in Europe, mit German Engineering hinter dem Design — kurze Wege von Ihrer Projektanforderung zur fertigen Baugruppe, auf Wunsch auch als maßgefertigte Baugruppe für Ihr Terminal-Projekt.
Offizieller DIAMOND-Partner
Schweizer Präzisions-Anschlusstechnik von DIAMOND SA: E-2000-Stecker mit typ. ≤ 0,1 dB Einfügedämpfung, automatischer Verriegelung und federbelasteter Staubschutzklappe — geeignet für vibrationsbelastete Einbauorte wie Kranschaltschränke.
Ein modulares System
Die 7TE-Architektur kombiniert Spleiß- und Frontmodule frei in 1HE-Modularsystem und VarioConnect — ein Ersatzteilbestand deckt Gate-Schränke, Technikräume und Backbone ab. Weniger Teilevielfalt für die Instandhaltung.
Persönliche Projektberatung
Unser Team begleitet die Planung Ihres Terminal-Glasfasernetzes persönlich — Projektpreise und Mengenrabatte auf Anfrage.
Planen Sie Ihr Terminal-Glasfasernetz online
Drei interaktive Tools: Prüfen Sie das optische Budget Ihrer langen Außenstrecken und konfigurieren Sie Ihr System live in 3D — mit echten Artikelnummern und Preisen für Ihre Angebotsanfrage.
Dämpfungsrechner
Addieren Sie Stecker, Spleiße und Faserlängen der Strecken zwischen Gate, Kai und Leitstand und prüfen Sie die Gesamtdämpfung gegen das Systembudget — bevor bestellt wird.
Dämpfungsbudget berechnen →DIAMOND-Konfigurator
Konfigurieren Sie DIAMOND Future- und Fusion-Boxen mit E-2000 live in 3D — mit echter Artikelnummer je Konfiguration, direkt für Ihre Anfrage.
DIAMOND-Konfigurator öffnen →Baugruppenträger-Konfigurator
Bestücken Sie Ihren 19″-Baugruppenträger Steckplatz für Steckplatz mit Spleiß- und Frontmodulen in 3D — inklusive Stückliste und Projektsumme.
BGT-Konfigurator öffnen →Häufige Fragen zu Glasfaser in Häfen & Logistik
Die Fragen, die Hafenbetreiber, Terminal-Automatisierer und Intralogistik-Planer zu passiver LWL-Infrastruktur am häufigsten stellen.
Warum Glasfaser statt Kupfer im Container-Terminal?
Vier Gründe, die im Terminal zusammenkommen: EMV-Immunität — Frequenzumrichter in STS- und RTG-Kranen und große Antriebe stören Kupferstrecken mit sporadischen Fehlern, Glasfaser überträgt optisch und ist dagegen vollständig immun. Galvanische Trennung — die optische Übertragung entkoppelt bewegliches Großgerät und Landseite elektrisch und beendet Erdschleifen. Distanz — Kupfer endet nach 100 Metern, Glasfaser überbrückt das weitläufige Terminalgelände passiv, mit weniger aktiver Zwischentechnik im Außenbereich. Und Protokollneutralität — dieselbe Faser trägt TOS-Anbindung, OCR- und CCTV-Streams, AGV-Kommunikation und Reefer-Monitoring, und die nächste Systemgeneration läuft über dieselbe passive Infrastruktur, ohne neu zu verkabeln.
Sind die Komponenten für den Außenbereich am Kai geeignet — Salz, Sprühnebel, Wetter?
Hier sind wir bewusst präzise: F4P-Spleißboxen und ODF-Systeme sind für trockene Innenräume mit Standardtemperaturbereich ausgelegt — Schaltschränke, E-Häuser, Technikräume, Leitstand. Dort sitzt die passive Infrastruktur eines Terminals ohnehin, und genau das ist ein Vorteil der Glasfaser: Sie überbrückt die Außenstrecken passiv, während die wartungsrelevante Technik im geschützten Raum bleibt. Exponierte Außen-Einbauorte mit Salzwasser- und Wettereinwirkung erfordern zusätzliche Schutzgehäuse — sprechen Sie dafür zuerst mit unserem Team. Ehrliche Grenzen vorab sind günstiger als Ausfälle im Feld.
Welche Steckverbinder halten Vibration am Kran aus?
Der von DIAMOND SA (Schweiz) entwickelte E-2000 verriegelt automatisch beim Stecken: Die Rastung greift formschlüssig, das pull-proof Design verhindert, dass sich die Verbindung durch Bewegung oder Zug am Kabel löst — geeignet für vibrationsbelastete Einbauorte wie Kranschaltschränke. Die typische Einfügedämpfung ≤ 0,1 dB hält das optische Budget der langen Terminalstrecken gesund, und die integrierte federbelastete Staubschutzklappe schließt beim Ziehen automatisch — sie schützt die Ferrule vor Staub und den Techniker vor Laser-Exposition. Verfügbar als E-2000-Varianten der 7TE-Spleißmodule, durchgängig vom Kranschaltschrank bis zum Leitstand.
Wie erweitern wir das Netz, ohne den Umschlag zu unterbrechen?
Das modulare System ist genau dafür aufgebaut. Die Schublade der ausziehbaren 1HE-Spleißbox lässt sich komplett herausziehen — jede Faser bleibt einzeln zugänglich, ohne aktive Verbindungen zu stören. Kommt die nächste Automatisierungsstufe, stecken Sie 7TE-Module mit bis zu 24 Fasern in 1HE-Modularsystem oder VarioConnect nach — ohne Trägertausch, ohne Neuspleißen bestehender Strecken. Planen Sie dafür Reserve-Steckplätze an den Übergängen zwischen Backbone und Bereichsverteilern ein. Und im Brownfield gilt: Kupfer und Faser lassen sich parallel betreiben, sodass Sie Bereich für Bereich migrieren — der Umschlag läuft weiter.
Wie kommen wir zu einem belastbaren Angebot für die Ausschreibung?
Mit dem Dämpfungsrechner prüfen Sie das optische Budget Ihrer Strecken, im DIAMOND- und im Baugruppenträger-Konfigurator stellen Sie Ihr System in 3D zusammen — mit echten Artikelnummern und Stückliste, die Sie direkt in die Ausschreibungsunterlagen übernehmen können. Auf dieser Basis erhalten Sie persönliche Projektberatung durch unser Team; Projektpreise und Mengenrabatte auf Anfrage. Die Lieferzeit ist projektabhängig — den verbindlichen Termin erhalten Sie im Angebot. Anfragen stellen Sie über unser Kontaktformular.
Lassen Sie uns Ihr Terminal-Glasfasernetz planen
Ob Standardkonfiguration oder maßgefertigte Baugruppe für Ihr Hafen- oder Logistikprojekt: Sie erhalten persönliche Projektberatung durch unser Team — vom ersten Dämpfungsbudget bis zur fertigen Stückliste.
Projektpreise und Mengenrabatte auf Anfrage. Die Lieferzeit ist projektabhängig — den verbindlichen Termin erhalten Sie im Angebot.
Projektanfrage sendenAnfragen über unser Kontaktformular — wir melden uns persönlich bei Ihnen.
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