Glasfaserlösungen für Rechenzentren
Modulare High-Density-Verkabelung für Ihre Rechenzentrums-Konnektivität: 19″-Systeme von 1HE bis 4HE, in Europa gefertigt — ausgelegt auf die 400G/800G-Migration und die PUE-Vorgaben des Energieeffizienzgesetzes.
- Eigenfertigung in Europa — German Engineering
- Modular von 1HE bis 4HE — LC, SC und E-2000
- Offizieller DIAMOND-Partner — E-2000 typ. ≤ 0,1 dB
Woran Glasfaser-Infrastruktur in Rechenzentren heute gemessen wird
Drei Entwicklungen bestimmen aktuell jede Verkabelungsplanung — und alle drei sprechen für kompakte, modulare Systeme.
EnEfG: Effizienz wird Pflicht
Das deutsche Energieeffizienzgesetz fordert für neue Rechenzentren ab Juli 2026 einen PUE von höchstens 1,2, für Bestandsanlagen ab Juli 2027 von 1,5. Verkabelung wird damit zum Compliance-Faktor: Kompakte Kabelführung hält Kalt- und Warmgänge frei, verbessert die Luftzirkulation und senkt den Kühlaufwand.
400G/800G: Die Faseranzahl explodiert
Eine 800G-Verbindung benötigt bis zu 16 Fasern — bei 100G-Duplex genügten zwei. Das bedeutet bis zur achtfachen Verkabelungskomplexität, und Spine-Leaf-Architekturen vervielfachen die Uplinks zusätzlich. Ohne High-Density-Systeme und sauberes Faser-Management wächst der Faserbestand schneller als der Rack-Platz.
Knappe Dämpfungsbudgets
Mit steigenden Datenraten schrumpfen die optischen Budgets. Dämpfungsprobleme entstehen bei Glasfaser in Rechenzentren meist nicht in der Faser selbst, sondern an Steckverbindungen und zu engen Biegeradien. Präzise Steckverbinder — etwa E-2000 mit typ. ≤ 0,1 dB Einfügedämpfung — und definierte Faserführung sichern die Reserve.
Modulare Rechenzentrumslösungen — vom Spleißmodul bis zum 4HE-System
F4P-Eigenfertigung aus Europa plus DIAMOND-Präzision aus der Schweiz: ein durchgängiges 19-Zoll-Systemkonzept als Lösung für Rechenzentren jeder Größenordnung.
Alle F4P-Träger folgen einer modularen 7TE-Architektur — einheitliche Module von der Edge-Colocation bis zur zentralen Verteilerebene vereinfachen Ersatzteilhaltung und Dokumentation, und dämpfungskritische Strecken lassen sich durchgängig mit E-2000 (typ. ≤ 0,1 dB) ausführen.
SlimConnect — 1HE-Spleißbox
Kompakte 19″-Spleißbox auf einer Höheneinheit (44,45 mm) mit LC, SC oder E-2000 — OM3–OM5 und OS2. Für Top-of-Rack und platzkritische Verteilerebenen, dort, wo jede Höheneinheit laufende Rack-Kosten spart.
Zur 1HE-Spleißbox →VarioConnect — 3HE-ODF-System
Modularer 19″-Baugruppenträger für Backbone- und Meet-me-Bereiche: Front- und Spleißmodule im 7TE-Format lassen sich kombinieren, nachrüsten und umkonfigurieren — die Verteilerebene wächst mit der 400G/800G-Migration mit.
Zum 3HE-ODF-System →Spleißmodule im 7TE-Format
Das Herz des modularen Systems: in Europa gefertigte Spleißmodule mit LC-, SC- oder E-2000-Front. Einheitliche Module von der Edge-Colocation bis zur zentralen Verteilerebene vereinfachen Ersatzteilhaltung und Dokumentation.
Zu den Spleißmodulen →DIAMOND Spleißboxen
Premium-Systeme von DIAMOND SA (Schweiz, seit 1958): Future-Box- und Fusion-Box-Familien, Patchpanels und Baugruppenträger bis 144 Fasern auf 4HE — mit E-2000-Steckverbindern in bewährter Ferrulen-Präzision.
Zu den DIAMOND Spleißboxen →SlimConnect 1HE — High-Density-Spleißbox auf einer Höheneinheit
Unsere 19″-Spleißbox auf nur einer Höheneinheit (44,45 mm), wahlweise mit LC, SC oder E-2000 bestückt — High-Density-Faser-Management für Top-of-Rack und platzkritische Verteilerebenen, wo jede Höheneinheit laufende Rack-Kosten spart.
Die Rechenzentrums-Fabric — live erleben
Vier Rack-Reihen, ein Spine-Knoten, Lichtpulse auf jeder Trasse: Beim Scrollen dreht sich das Hologramm mit.
Vier Gründe, Ihre Rechenzentrums-Verkabelung mit uns zu planen
Rechenzentrums-Infrastruktur muss mehrere Technologie-Generationen überdauern. Vier Gründe, warum Betreiber und Planer auf F4P und DIAMOND setzen.
Eigenfertigung in Europa
Die F4P-Systeme — VarioConnect, SlimConnect und die 7TE-Modulfamilien — entstehen als German Engineering in europäischer Fertigung. Kurze Wege von der Auslegung bis zur Produktion.
Offizieller DIAMOND-Partner
Schweizer Steckverbinder-Präzision aus einer Hand: E-2000 mit 2,5-mm-Ferrule und typ. ≤ 0,1 dB Einfügedämpfung — ideal, wo das Dämpfungsbudget über die Streckenreserve entscheidet.
Ein modulares System
Ein 7TE-Baukasten über die F4P-Träger (1HE/3HE) — ergänzt um DIAMOND-4HE-Systeme mit eigenem 7TE-Kompaktmodul: selektive Upgrades statt Komplettumbau, phasenweise Migration statt Stillstand — Investitionsschutz über Technologie-Generationen.
Persönliche Projektberatung
Persönliche Projektberatung durch unser Team: von der High-Density-Auslegung bis zur fertigen Stückliste. Projektpreise und Mengenrabatte auf Anfrage.
Planen Sie Ihr System, bevor Sie anfragen
Drei kostenlose Planungs-Tools direkt auf fiber-products.com: Verteilertechnik in 3D konfigurieren, Dämpfungsbudget nach Normwerten prüfen — und das Ergebnis direkt als Anfrage übernehmen.
DIAMOND Spleißbox-Konfigurator
Future- und Fusion-Box mit E-2000 live in 3D zusammenstellen — mit echte Artikelnummern je Konfiguration.
Konfigurator öffnen →Baugruppenträger-Konfigurator
Jeden 7TE-Slot einzeln mit Spleiß- oder Frontmodulen bestücken — die Stückliste mit Summe entsteht parallel.
Konfigurator öffnen →Dämpfungsbudget-Rechner
Faserdämpfung, Steckverbinder und Spleiße gegen das Systembudget rechnen — Normwerte nach IEC/ITU-T/TIA voreingestellt.
Rechner öffnen →Häufige Fragen zu Glasfaser in Rechenzentren
Antworten auf die Fragen, die in Rechenzentrums-Projekten am häufigsten auftauchen — von Dämpfungsproblemen bis zur 800G-Migration.
Wie vermeide ich Dämpfungsprobleme bei Glasfaser in Rechenzentren?
Dämpfungsprobleme entstehen im Rechenzentrum meist an Steckverbindungen, Spleißen und zu engen Biegeradien — nicht in der Faser selbst. Mit 400G und 800G schrumpfen die optischen Budgets, sodass jede Verbindung im Link zählt. Bewährt haben sich präzise Steckverbinder wie E-2000 mit typ. ≤ 0,1 dB Einfügedämpfung, mehrlagige Faserführung mit definierten Biegeradien sowie OTDR-Abnahmemessungen bei der Installation. Das Streckenbudget lässt sich vorab nach Normwerten aus Faserlänge, Spleißen und Steckverbindungen kalkulieren — bevor die erste Faser gespleißt ist.
Was zeichnet modulare Glasfaser-Verkabelung im Rechenzentrum aus?
Modulare Rechenzentrumslösungen trennen den Träger von der Funktion: F4P-Baugruppenträger in 1HE und 3HE nehmen wechselbare Front- und Spleißmodule im 7TE-Format auf; DIAMOND-Baugruppenträger (4HE, bis 144 Fasern) arbeiten mit eigenen 7TE-Kompaktmodulen. Das erlaubt selektive Upgrades an der Frontplatte, ohne die dahinterliegende Backbone-Verkabelung anzufassen, und eine phasenweise Migration im Parallelbetrieb alter und neuer Systeme. Einheitliche Komponenten von der Edge-Colocation bis zur zentralen Verteilerebene vereinfachen zudem Wartung, Ersatzteilhaltung und Netzdokumentation über die gesamte Betriebsdauer.
Wie plane ich die Rechenzentrums-Konnektivität für die 400G/800G-Migration?
Der Ausgangspunkt ist die Faser-Mathematik: Eine 800G-Verbindung benötigt bis zu 16 Fasern, während bei 100G-Duplex zwei genügten — und Spine-Leaf-Fabrics vervielfachen die Uplink-Verbindungen zusätzlich. Beginnen Sie mit einer Bestandsanalyse der vorhandenen Glasfaser-Infrastruktur auf 400G/800G-Tauglichkeit und planen Sie eine großzügige Faserreserve für kommende Standards ein. Strukturierte Verkabelung mit hochdichten Verteilersystemen und sauberes Faser-Management halten die wachsende Faseranzahl beherrschbar — Bandbreitenmanagement im Rechenzentrum beginnt physisch bei der Faserführung. Eine phasenweise Migration im Parallelbetrieb minimiert das Risiko für den laufenden Betrieb.
Welche Rolle spielt das EnEfG bei der Verkabelungsplanung im Rechenzentrum?
Das deutsche Energieeffizienzgesetz (EnEfG) fordert für neue Rechenzentren ab Juli 2026 einen PUE von höchstens 1,2, für Bestandsanlagen ab Juli 2027 von 1,5. Die Verkabelung wirkt dabei direkt auf die Kühlung: Kompakte High-Density-Kabelführung hält Kalt- und Warmgänge frei von Blockaden und verbessert die Luftzirkulation im Rack. Wer bei der Nachverdichtung oder im Neubau auf platzsparende Verteilersysteme setzt, schafft sich Spielraum für die geforderten PUE-Werte — und im Dauerbetrieb Ihres Rechenzentrums zählt jede Effizienzreserve doppelt.
Welche Unterstützung bietet Fiber Products bei Rechenzentrums-Projekten?
Sie erhalten persönliche Projektberatung durch unser Team — von der Auslegung Ihres High-Density-Konzepts bis zur fertigen Stückliste. Projektpreise und Mengenrabatte gibt es auf Anfrage, die Lieferzeit ist projektabhängig — den verbindlichen Termin nennen wir Ihnen im Angebot. Der Weg zu uns führt über das Anfrage-Formular: Projekt kurz beschreiben, wir melden uns mit konkreten Vorschlägen zurück.
Datenblätter zum Download
Alle Angaben dieser Seite auch als PDF — für Ausschreibung, Planung und Weitergabe im Projekt.
Spleißboxen 1HE
Maße, Bestückungsvarianten, Bestellnummern und Anschlusstechnik der Linie Spleißboxen 1HE.
PDF öffnen (PDF · 7 Seiten) →Baugruppenträger 19″
Maße, Bestückungsvarianten, Bestellnummern und Anschlusstechnik der Linie Baugruppenträger 19″.
PDF öffnen (PDF · 1 Seite) →Gesamtkatalog
Das komplette Programm auf einen Blick — Spleißboxen, Module, Baugruppenträger, Rangiertechnik und das DIAMOND-Sortiment.
PDF öffnen (PDF · 20 Seiten) →Ihr Rechenzentrums-Projekt beginnt mit einer Anfrage
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