Produktionslinie mit Robotern ueber einem Band mit Karosserien in kuehlem Industrielicht
Industrie & Fertigung

Robuste Glasfaserlösungen für die Industrie

EMV-immune Glasfaser-Anbindung für Produktionslinien und Smart Factories: ausziehbare Spleißboxen für den Schaltschrank, modulare 19″-ODF-Systeme für den Technikraum, DIAMOND E-2000 für vibrierende Umgebungen. German Engineering, gefertigt in Europa.

  • Immun gegen EMV-Störungen aus Umrichtern & Schweißanlagen
  • F4P-Systeme, made in Europe
  • Wartung ohne Produktionsunterbrechung
Die Herausforderung

Industrie-Netzwerke: drei Probleme, an denen Kupfer scheitert

Eine Produktionshalle ist die härteste Umgebung für Datenverkabelung. Wer Glasfaser für Industrie und Gewerbe plant, plant gegen drei Bedingungen an — genau daran zerbrechen Standard-IT-Komponenten.

EMV-Störungen im Produktionsnetz

Schweißanlagen, Frequenzumrichter und Motoren erzeugen Felder, die in Kupferleitungen sporadische, kaum reproduzierbare Netzwerkfehler induzieren. Glasfaser überträgt optisch: vollständig immun gegen EMV — und die galvanische Trennung beendet Erdschleifen zwischen Anlagenteilen gleich mit.

Stillstand ist keine Option

Jede Minute ungeplanter Ausfallzeit einer Produktionslinie ist direkter Kostenschaden. Das Netz braucht Redundanz — Ring, doppelte Anbindung, getrennte Kabelwege — und Komponenten, die sich im laufenden Betrieb warten lassen, statt für jeden Eingriff die Linie anzuhalten.

Schaltschrank-Realität im Bestand

Die wenigsten Fabriken entstehen auf der grünen Wiese. Glasfaser muss in volle Schaltschränke, auf die TH35-Hutschiene und in eine gewachsene Automatisierungslandschaft — und die Migration auf LWL-Technik muss schrittweise gelingen, ohne die Produktion anzuhalten.

Die Lösung

Glasfaser-Anbindung für die Industrie — vom Schaltschrank bis zum Leitstand

Fiber Products ist europäischer Anbieter von Glasfasersystemen für raue Umgebungen wie Produktionshallen: ausziehbare Spleißboxen für den Schaltschrank an der Linie, 19″-ODF-Baugruppenträger für Leitstand und Technikraum sowie 7TE-Spleißmodule mit bis zu 24 Fasern, mit denen die Faserzahl mit der Fertigung wächst.

Die passive LWL-Infrastruktur ist protokollneutral — sie trägt EtherCAT, PROFINET, Industrial Ethernet und TSN gleichermaßen. Spleiß- und Frontmodule im 7TE-Format teilen sich 1HE-Modularsystem und VarioConnect, sodass ein Modulbestand Halle, Verteilung und Backbone abdeckt.

Automatisierungstechniker am offenen Schaltschrank mit Glasfaserkabeln in einer Produktionshalle
Im Schaltschrank

1HE-Spleißbox

Kompakte ausziehbare 19″-Spleißbox für den begrenzten Platz im Schaltschrank an der Linie. Die Schublade lässt sich komplett ausziehen — Spleißkassetten und Pigtails bleiben zugänglich, ohne aktive Verbindungen zu stören.

1HE-Spleißbox →
Technikräume

VarioConnect 3HE-ODF-System

Modularer 19″-Baugruppenträger für Leitstand und zentrale Verteilung. 7TE-Steckplätze nehmen Spleiß- und Frontmodule in beliebiger Mischung auf — der Verteiler wächst mit jeder neuen Linie, statt ersetzt zu werden.

VarioConnect 3HE →
Bausteine

Spleißmodule (7TE)

7TE-Spleißmodule mit LC-, SC- oder E-2000-Front für bis zu 24 Fasern — die Bausteine für 1HE-Modularsystem und VarioConnect. Für vibrationsbelastete Strecken: DIAMOND E-2000-Varianten mit verriegelndem, pull-proof Design.

Spleißmodule →
Gesamtsortiment

Alle Glasfaser-Komponenten

Das komplette F4P- und DIAMOND-Sortiment für Industrieprojekte — von Baugruppenträgern und Spleißboxen bis zu Modulen, Pigtails und Kabelmanagement-Zubehör.

Alle Komponenten →
Für wachsende Fertigungen

Das 1HE-Modularsystem — skaliert mit jeder Ausbaustufe

Neue Linie, neue Halle, mehr Sensorik? Das modulare 1HE-System nimmt 7TE-Spleiß- und Frontmodule frei kombiniert auf: Sie stecken Kapazität nach, statt Verteiler zu tauschen — ohne Neuspleißen, ohne Produktionsunterbrechung.

1HE-Modularsystem entdecken →
Live in 3D

Das Werk — live erleben

Produktionslinie, Roboter, Leitstand: Glasfaser verbindet jede Station EMV-frei — während die Karosserien übers Band laufen, dreht sich das Hologramm beim Scrollen mit.

Warum Fiber Products

Der Partner hinter Industrie-Glasfasernetzen, die durchhalten

Automatisierungsplaner brauchen Kabelsysteme für Industrie 4.0, die mehrere Anlagengenerationen überdauern. Vier Gründe, warum Fertigungsprojekte auf F4P und DIAMOND bauen.

Techniker verlegt Glasfaserkabel in einer industriellen Fertigungsumgebung

Gefertigt in Europa

F4P-Systeme sind made in Europe, mit German Engineering hinter dem Design — kurze Wege von Ihrer Projektanforderung zur fertigen Baugruppe.

Offizieller DIAMOND-Partner

Schweizer Präzisions-Anschlusstechnik von DIAMOND SA: Der von DIAMOND erfundene E-2000 verriegelt automatisch beim Stecken — mit typ. ≤ 0,1 dB Einfügedämpfung und integrierter federbelasteter Staubschutzklappe.

Ein modulares System

Die 7TE-Architektur kombiniert Spleiß- und Frontmodule frei und lässt Kapazität mit der Fertigung wachsen — ohne Trägertausch, ohne Neuspleißen, ohne Produktionsstopp.

Persönliche Projektberatung

Unser Team begleitet die Planung Ihres Industrie-Glasfasernetzes persönlich — Projektpreise und Mengenrabatte auf Anfrage.

Planungstools

Planen Sie Ihr Industrie-Glasfasernetz online

Drei interaktive Tools: Prüfen Sie Ihr optisches Budget und konfigurieren Sie Ihr System live in 3D — mit echten Artikelnummern und Preisen für Ihre Angebotsanfrage.

Dämpfungsrechner

Addieren Sie Stecker, Spleiße und Faserlängen Ihrer Strecken zwischen Halle und Leitstand und prüfen Sie die Gesamtdämpfung gegen das Systembudget — bevor bestellt wird.

Dämpfungsbudget berechnen →

DIAMOND-Konfigurator

Konfigurieren Sie DIAMOND Future- und Fusion-Boxen mit E-2000 live in 3D — mit echter Artikelnummer je Konfiguration, direkt für Ihre Anfrage.

DIAMOND-Konfigurator öffnen →

Baugruppenträger-Konfigurator

Bestücken Sie Ihren 19″-Baugruppenträger Steckplatz für Steckplatz mit Spleiß- und Frontmodulen in 3D — inklusive Stückliste und Projektsumme.

BGT-Konfigurator öffnen →
FAQ

Häufige Fragen zu Glasfaser in der Industrie

Die Fragen, die Automatisierungsplaner und Instandhalter zu robusten Glasfaserlösungen für die Fertigung am häufigsten stellen.

Warum Glasfaser statt Kupfer für Industrie 4.0?

Vier Gründe. EMV-Immunität: Glasfaser überträgt Licht statt Strom und ist vollkommen unempfindlich gegen die Störfelder von Schweißanlagen, Frequenzumrichtern und Motoren — die häufigste Ursache sporadischer Netzwerkfehler in der Produktion. Galvanische Trennung: Die optische Übertragung verhindert Erdschleifen und Potentialausgleichsprobleme zwischen Anlagenteilen. Reichweite: Glasfaser überbrückt kilometerweite Strecken über das Werksgelände ohne Zwischenverstärkung, wo Kupfer nach 100 Metern endet. Und Zukunftssicherheit: Die passive Infrastruktur ist protokollneutral — sie trägt EtherCAT, PROFINET und TSN heute und die nächste Protokollgeneration morgen, ohne dass neu verkabelt wird.

Wie gelingt die Glasfaser-Anbindung in bestehenden Industrieanlagen?

Brownfield-Migration funktioniert schrittweise: Kupfer- und Glasfasersegmente laufen parallel, Medienkonverter und Industrieswitches mit LWL-Ports verbinden beide Welten, und Linie für Linie wandert auf die neue Infrastruktur — ohne Produktionsstopp. Baulich fügt sich die LWL-Technik in die vorhandene Landschaft: Hutschienenboxen im 7TE-Format rasten auf die TH35-Schiene nach DIN EN 60715, die ausziehbare 1HE-Spleißbox übernimmt 19″-Schränke. Die Automatisierungsarchitektur bleibt unangetastet — nur das Übertragungsmedium wird störfest.

Welche Redundanzstrategien schützen kritische Produktionslinien?

Vier Bausteine haben sich bewährt. Ring-Topologien schalten bei Leitungsunterbrechung selbsttätig um, mit Wiederherstellungszeiten, die die Produktion nicht bemerkt. Doppelte Anbindung schließt kritische Komponenten an getrennte Switches und Glasfaserwege an. Räumlich getrennte Kabelwege verhindern, dass ein einziger Baggerbiss beide Pfade trifft. Und vorausschauende Wartung überwacht die Verbindungsqualität kontinuierlich, sodass degradierende Spleiße auffallen, bevor sie ausfallen. Modulare Verteiler erleichtern die Umsetzung: Jede Faser bleibt einzeln zugänglich, Reserven werden nachgesteckt statt nachgerüstet.

Welchen Schutz brauchen unterschiedliche Industriebereiche?

Hier sind wir bewusst präzise: F4P-Spleißboxen und ODF-Systeme sind für trockene Innenräume ausgelegt — Schaltschränke, Technikräume, Leitstände. Das deckt den größten Teil der Fertigungsautomatisierung ab, denn dort sitzt die passive Infrastruktur ohnehin im Schrank. Staubige Bereiche wie Zementwerke, feuchte Umgebungen wie Lebensmittelproduktion oder Ex-Zonen der Chemie- und Ölindustrie erfordern zusätzliche Schutzgehäuse und teils besondere Zertifizierungen. Braucht Ihr Projekt Einbauorte jenseits kontrollierter Innenräume, sprechen Sie zuerst mit unserem Team — ehrliche Grenzen vorab sind günstiger als Ausfälle im Feld.

Wie plane ich das Glasfasernetz für eine Smart Factory?

Bewährt hat sich eine Hierarchie aus drei Ebenen: ein Glasfaser-Backbone zwischen Hallen und Leitstand, eine Verteilungsebene je Halle oder Linie und eine Zugangsebene zu Maschinen, Sensorgateways und Edge-Rechnern. Quer dazu liegt die Segmentierung: Betriebstechnik (OT) und Informationstechnik (IT) gehören in getrennte Netzbereiche. Für die passive Infrastruktur heißt das: Verteiler mit Reserve-Steckplätzen an den Ebenen-Übergängen — mit 7TE-Modulen im 1HE-Modularsystem oder VarioConnect wächst jede Ebene unabhängig, wenn die Datenmengen zunehmen.

Wie rechtfertige ich die Glasfaser-Investition gegenüber dem Management?

Mit vier Argumenten. Ausfallkosten: Die höhere Störfestigkeit reduziert produktionskritische Netzwerkfehler — wenige vermiedene Stillstandsstunden tragen die Mehrkosten. Wartung: Weniger störanfällige Strecken und einzeln zugängliche Module verkürzen jede Instandhaltung. Zukunftssicherheit: Die passive Infrastruktur überdauert mehrere Generationen aktiver Technik — wer heute verlegt, verkabelt für IoT- und KI-Datenmengen gleich mit. Und Investitionsstaffelung: Modulare Systeme senken die Anfangsinvestition, weil Kapazität bedarfsgerecht nachgesteckt wird. Für die Detailrechnung unterstützt unser Team mit persönlicher Projektberatung.

Unterlagen

Datenblätter zum Download

Alle Angaben dieser Seite auch als PDF — für Ausschreibung, Planung und Weitergabe im Projekt.

Diese Produktlinie

Baugruppenträger 19″

Maße, Bestückungsvarianten, Bestellnummern und Anschlusstechnik der Linie Baugruppenträger 19″.

PDF öffnen (PDF · 1 Seite) →
Passt dazu

Spleißmodule 7TE

Maße, Bestückungsvarianten, Bestellnummern und Anschlusstechnik der Linie Spleißmodule 7TE.

PDF öffnen (PDF · 3 Seiten) →
Vollständiges Programm

Gesamtkatalog

Das komplette Programm auf einen Blick — Spleißboxen, Module, Baugruppenträger, Rangiertechnik und das DIAMOND-Sortiment.

PDF öffnen (PDF · 20 Seiten) →
Ihr Projekt

Lassen Sie uns Ihr Industrie-Glasfasernetz planen

Ob einzelne Linie oder komplette Smart Factory: Sie erhalten persönliche Projektberatung durch unser Team — vom Dämpfungsbudget über die Redundanzplanung bis zur fertigen Stückliste.

Projektpreise und Mengenrabatte auf Anfrage. Die Lieferzeit ist projektabhängig — den verbindlichen Termin erhalten Sie im Angebot.

Projektanfrage senden

Anfragen über unser Kontaktformular — wir melden uns persönlich bei Ihnen.

Weitere Branchen

Verwandte Glasfaserlösungen

Dieselbe modulare Systemtechnik, zugeschnitten auf andere anspruchsvolle Umgebungen.

Rechenzentren

Hochdichte 19″-Systeme für die 400G/800G-Migration und maximale Portdichte pro Höheneinheit.

Rechenzentrums-Lösungen entdecken →

Verkehrsbetriebe

Robuste Systemtechnik für Stellwerke, Streckenschränke und Betriebshöfe im Dauerbetrieb.

Verkehrsbetriebe-Lösungen entdecken →

Systemintegratoren

Modulare Komponenten und Konfigurations-Tools für kalkulierbare Kundenprojekte.

Integratoren-Lösungen entdecken →