Glasfaserlösungen für Immobilien & Gebäudeplanung
Vom Hausübergabepunkt über die Steigleitung bis in jede Miet- und Gewerbeeinheit: Mieterübergabekästen, Hutschienenboxen für den Zählerverteiler, 19″-Systeme für den Technikraum und Wandverteiler dort, wo kein Rack steht. Modulare F4P-Bauformen, gefertigt in Europa.
- Definierter Übergabepunkt je Miet- und Gewerbeeinheit
- Bauformen für Rack, Hutschiene und freie Wandfläche
- F4P-Systeme, gefertigt in Europa
Glasfaser im Gebäude: drei Konflikte, die im Grundriss nicht sichtbar sind
Ein Wohnquartier ist kein Rechenzentrum. Die Faser muss bis in jede Einheit — durch Schächte, Zuständigkeiten und Technikräume, die dafür nie gebaut wurden.
Jede Einheit wechselt irgendwann den Nutzer
Mieter ziehen aus, Flächen werden geteilt, Anbieter wechseln. Endet die Faser offen im Zählerschrank, wird jeder Wechsel zum Eingriff in die Steigleitung. Nötig ist ein definierter Übergabepunkt je Einheit — zugänglich, zur Steigleitung geschlossen.
Drei Abschnitte, drei Zuständigkeiten
In der Regel gilt: Netzbetreiber bis zum Hausübergabepunkt, Steigleitung zur Immobilie, Endgerät beim Nutzer. Wer wartet, hängt vom Vertrag und je nach aktueller Rechtslage von den Vorgaben zum Gebäudeanschluss ab. Trennstellen einzeln zugänglich halten.
Im Schacht steht selten ein 19-Zoll-Rack
Netzplanungen gehen häufig vom Rack aus, im Hochbau steht ein Zählerverteiler oder eine freie Wandfläche. Sinnvoller: erst die Montageumgebung feststellen, dann die passende Bauform wählen. Welche Regelwerke gelten, klären Sie mit dem Elektroplaner.
Welche Bauform wofür — vom Gebäudeverteiler bis in die Einheit
Die Komponenten unterscheiden sich weniger in der Technik als im Einbauort. Entscheidend ist, wo im Gebäude Sie stehen und was dort tatsächlich vorhanden ist.
Fiber Products liefert die Bauformen dafür aus einer Hand: die Mieterbox als Übergabepunkt je Einheit, die Hutschienenbox 7TE für Zählerverteiler und Schaltschrank, 1HE-Spleißboxen und das VarioConnect 3HE-ODF-System für Technikräume mit Rack — und das DIAMOND Wandverteilermodul dort, wo weder Rack noch Schrank vorhanden ist. Alle 7TE-Module lassen sich frei mischen, sodass der Verteiler mit dem Objekt wächst.
Mieterbox
Der dauerhafte Übergabepunkt je Mieteinheit — im Vorraum, im Flur oder in der Steigezone. Sie trennt die Gebäudeverkabelung von allem hinter der Wohnungstür: Ein Mieter- oder Anbieterwechsel findet dort statt, nicht in der Steigleitung.
Mieterbox ansehen →Router-Box (RouB!)
Gibt dem aktiven Endgerät in der Einheit einen festen Platz, statt es lose aufs Regal zu stellen. Sinnvoll im Neubau und bei wechselnden Betreibern. Die Faserreserve bleibt im Gehäuse und muss beim Gerätetausch nicht bewegt werden.
Router-Box ansehen →Hutschienenbox 7TE
Für Einbauorte ohne 19-Zoll-Rack: Schaltschrank, Zählerverteiler oder Verteilerfeld mit 35-mm-Hutschiene. Statt für wenige Fasern eine Rack-Umgebung zu schaffen, setzen Sie die Glasfaser dorthin, wo die Elektroinstallation ohnehin endet.
Hutschienenbox ansehen →1HE-Spleißbox
Die passende Größe, wenn im Technikraum ein 19-Zoll-Rack steht und die Faserzahl überschaubar bleibt — als Etagenverteiler oder in kleineren Objekten. Sie nimmt Frontmodule auf und hält den Höheneinsatz im Rack gering.
1HE-Spleißbox ansehen →VarioConnect 3HE
Der zentrale Verteilpunkt größerer Objekte: Hier kommt die Zuführung an, von hier aus werden Steigleitungen und Einheiten versorgt. Es nimmt Spleißmodule auf — für den Punkt, an dem tatsächlich gespleißt und aufgeteilt wird.
VarioConnect 3HE ansehen →DIAMOND Wandverteilermodul
Für Technikräume ohne Rack und ohne geeigneten Schaltschrank — nur eine freie Wandfläche, wie häufig in Bestandsgebäuden und Kellerräumen. Sie erhalten einen geschlossenen Verteilpunkt, ohne vorher eine Schrankumgebung bauen zu lassen.
Wandverteiler ansehen →Mieterbox: die Grenze zwischen Gebäude und Einheit an einer Stelle
Der Mieterübergabekasten trennt die Gebäudeverkabelung von allem, was hinter der Wohnungs- oder Ladentür passiert. Ein Mieter- oder Anbieterwechsel findet damit an einem definierten Punkt statt — nicht in der Steigleitung und nicht im zentralen Verteiler.
Das Wohnquartier — live erleben
Vom Übergabepunkt am Quartierseingang über die Hausanschlüsse bis in die einzelne Einheit: Die leuchtende Faser-Route läuft durch das Hologramm — beim Scrollen dreht sich die Szene mit.
Unterschiedliche Objekte, unterschiedliche Anforderungen
Shoppingcenter, Bürogebäude und Wohnquartier bekommen dieselbe Faser ins Haus — brauchen aber unterschiedliche Übergabepunkte. Bauform früh am Objekttyp ausrichten.
Shoppingcenter und Handelsimmobilien
Der Mieterwechsel gehört hier zum Normalbetrieb. Jede Fläche braucht deshalb einen eigenen, dokumentierten Übergabepunkt. Der Mieterübergabekasten markiert die Grenze zwischen Gebäudeinfrastruktur und Mieterfläche: Der Techniker arbeitet nur an der betroffenen Einheit, der zentrale Gebäudeverteiler bleibt geschlossen.
Bürogebäude und Gewerbeparks
Bürogebäude sind meist in Nutzungseinheiten je Etage gegliedert, die mehrfach neu zugeschnitten werden. Trennen Sie Gebäudeverteiler, Etagenverteiler und Übergabepunkt. Mit 19-Zoll-Rack: VarioConnect 3HE-ODF; für kleinere Verteilpunkte genügt oft eine 1HE-Spleißbox. Ohne Rack übernimmt die Hutschienenbox 7TE die Faser.
Mehrfamilienhäuser und Wohnquartiere
Entscheidend sind zwei Punkte: der Gebäudeanschluss im Keller und der Übergabepunkt in der Wohnung. Die Steigleitung dazwischen lässt sich später kaum ändern — planen Sie sie mit Reserve. In der Wohnung nimmt die Router-Box (RouB!) Endgerät und Faser geschützt auf; ohne Rack im Hausanschlussraum das DIAMOND Wandverteilermodul (WVM).
Bestandssanierung im laufenden Betrieb
Die Randbedingung ist selten die Technik, sondern der laufende Betrieb. Die Verkabelung entsteht in Etappen und muss in jedem Zwischenzustand funktionsfähig und dokumentiert sein. Kompakte Bauformen fügen sich in vorhandene Schächte und Elektroverteiler ein — etwa die Hutschienenbox 7TE oder ein DIAMOND Wandverteilermodul.
Was Planer früh entscheiden sollten
Aufwendige Korrekturen entstehen selten bei der Montage, meist in der Vorplanung. Fünf Entscheidungen bestimmen, wie gut sich ein Gebäude später umbauen lässt.
Wo der Gebäudeübergabepunkt liegt
Legen Sie früh fest, wo die Faser des Netzbetreibers das Gebäude erreicht: trocken, zugänglich, nah am Gebäudeverteiler — nicht in einem später vermieteten Raum. Je nach aktueller Rechtslage spielt auch die Umlage auf Mieter eine Rolle.
Steigleitung und Etagenverteilung
Die Steigleitung lässt sich später am schwersten ändern. Entscheiden Sie vorab, ob jede Etage einen eigenen Verteilpunkt bekommt. Bei vielen kleinen Einheiten ist ein Etagenverteiler meist die ruhigere Lösung — Änderungen bleiben lokal.
Reserve: Fasern und Steckplätze
Planen Sie freie Fasern in den Steigleitungen und freie Steckplätze im Verteiler ein. Im Rack heißt das: nicht die letzte Höheneinheit verplanen. Im Elektroverteiler: Platz für eine zusätzliche Hutschienenbox 7TE freihalten.
Dokumentation und Beschriftung
Legen Sie vor Baubeginn ein Schema fest, das Gebäude, Etage, Einheit und Port eindeutig benennt, und beschriften Sie beide Enden jeder Strecke — am Verteiler und am Übergabepunkt, nicht nur in einer Datei.
Zugänglichkeit für spätere Wartung
Prüfen Sie schon in der Planung, ob sich der Verteiler im fertigen Gebäude öffnen lässt, ohne Möbel oder Verkleidungen zu demontieren. Klären Sie auch, wer Zutritt hat — und ob ein Übergabepunkt je Mieteinheit sinnvoll ist.
Systemtechnik, die den Lebenszyklus eines Gebäudes mitmacht
Ein Gebäude steht Jahrzehnte, die Nutzung darin ändert sich laufend. Vier Gründe, warum Planer und Bauherren auf F4P und DIAMOND setzen.
Gefertigt in Europa
F4P-Systeme sind made in Europe, mit German Engineering hinter dem Design — kurze Wege von Ihrer Projektanforderung zur fertigen Baugruppe.
Eine Bauform für jeden Einbauort
Rack, Hutschiene, freie Wand oder Übergabepunkt in der Einheit: Sie wählen die Bauform nach der vorhandenen Montageumgebung — statt die Umgebung nach der Komponente zu bauen.
Ein modulares System
Die 7TE-Architektur kombiniert Spleiß- und Frontmodule frei und lässt Kapazität mit jedem Ausbauschritt wachsen — ohne Trägertausch, ohne Neuspleißen bestehender Verbindungen.
Offizieller DIAMOND-Partner
Schweizer Präzisions-Anschlusstechnik von DIAMOND SA — für Gebäudeverteiler, die außerhalb der 19″-Welt liegen, und für Strecken, bei denen das Dämpfungsbudget knapp wird.
Planen Sie die Gebäudeverkabelung online
Drei interaktive Werkzeuge: Prüfen Sie Ihr optisches Budget und stellen Sie Verteiler live in 3D zusammen — mit echten Artikelnummern für Ausschreibung und Anfrage.
Dämpfungsrechner
Addieren Sie Stecker, Spleiße und Faserlängen vom Hausübergabepunkt bis in die Einheit und prüfen Sie die Gesamtdämpfung gegen das Systembudget — bevor bestellt wird.
Dämpfungsbudget berechnen →DIAMOND-Konfigurator
Konfigurieren Sie DIAMOND Future- und Fusion-Box mit E-2000-Anschlusstechnik live in 3D — inklusive Artikelnummer für die Anfrage.
DIAMOND konfigurieren →Baugruppenträger-Konfigurator
Bestücken Sie einen 3HE- oder 1HE-Träger Steckplatz für Steckplatz mit Spleiß- und Frontmodulen — und erhalten Sie die passende Stückliste.
Träger konfigurieren →Fragen aus der Gebäudeplanung
Fünf Fragen, die in Immobilienprojekten immer wieder auftauchen. Weicht Ihr Fall ab, sprechen Sie uns an — die Bauform richtet sich nach dem Gebäude.
Brauchen wir ein 19-Zoll-Rack oder reicht der Schaltschrank?
Entscheidend ist, wie viele Fasern zusammenlaufen und ob am Standort aktive Technik steht. Ist ein Rack vorhanden oder geplant: VarioConnect 3HE-ODF mit Spleißmodulen als Gebäudeverteiler, für kleinere Verteilpunkte eine 1HE-Spleißbox mit Frontmodulen. Steht nur ein Elektroverteiler bereit, nimmt die Hutschienenbox 7TE die Faser auf der 35-mm-Hutschiene auf. Fehlt beides, ist ein DIAMOND Wandverteilermodul (WVM) üblich.
Was passiert beim Mieterwechsel?
Idealerweise wenig: Der Übergabepunkt der Fläche bleibt, nur die Beschaltung dahinter ändert sich. Voraussetzung ist, dass jede Mieteinheit einen eigenen, dokumentierten Übergabepunkt hat. Genau dafür ist der Mieterübergabekasten gebaut — der neue Mieter arbeitet an der eigenen Box, der zentrale Gebäudeverteiler bleibt unangetastet. Fehlt diese Trennung, wird bei jedem Wechsel im Hauptverteiler gesucht und umgepatcht.
Singlemode oder Multimode im Gebäude?
Für den Gebäudeanschluss und die Verbindung zum Netzbetreiber wird in der Regel Singlemode verwendet, weil die Strecke außerhalb weitergeht. Multimode kommt für kurze Strecken zwischen aktiver Technik in Frage, wenn die Infrastruktur darauf ausgelegt ist. Entscheiden Sie je Streckenabschnitt und trennen Sie auch farblich: OM3 aqua, OM4 aqua oder erika, OM5 limette. Grün steht für APC; APC und PC nie miteinander stecken.
Wer erstellt die Dokumentation?
In der Praxis führt es der installierende Betrieb aus, vorgeben sollte es der Planer. Legen Sie Beschriftungsschema und Umfang im Leistungsverzeichnis fest, bevor gebaut wird — sonst dokumentiert jedes Gewerk anders. Sinnvoll ist eine Übergabe mit Verteilerbelegung, Faserzuordnung, Fasertypen und Messprotokollen; beschriftet gehören zusätzlich Verteiler und Übergabepunkte. Orientierung: EN 50173, ISO/IEC 11801, DIN VDE.
Lässt sich Glasfaser im Bestand nachrüsten?
In der Regel ja — der Aufwand entscheidet sich weniger an der Faser als an Trassen und Schächten. Prüfen Sie, ob die Steigleitung zusätzliche Kabel aufnimmt und wo Platz für einen Verteiler ist. Bei knappem Technikraum helfen kompakte Bauformen: Hutschienenbox 7TE, DIAMOND Wandverteilermodul, Router-Box (RouB!). Wer welche Kosten trägt, richtet sich nach der aktuellen Rechtslage — klären Sie das mit Eigentümer und Verwaltung.
Lassen Sie uns Ihre Gebäudeverkabelung planen
Ob Neubauquartier, Bürogebäude, Shoppingcenter oder Bestandssanierung: Sie erhalten persönliche Projektberatung durch unser Team — von der Wahl der Bauform je Einbauort bis zur fertigen Stückliste.
Projektpreise und Mengenrabatte auf Anfrage. Die Lieferzeit ist projektabhängig — den verbindlichen Termin erhalten Sie im Angebot.
Projektanfrage sendenAnfragen über unser Kontaktformular — wir melden uns persönlich bei Ihnen.
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