Glasfaserlösungen für Flughäfen
EMV-immune Glasfasernetze für Terminal, Gepäckförderanlage und Vorfeld: modulare 7TE-Systemtechnik, DIAMOND E-2000-Anschlusstechnik und ausziehbare Spleißboxen für den gesamten Flughafen-Campus. German Engineering, gefertigt in Europa.
- DIAMOND E-2000, typ. ≤ 0,1 dB Einfügedämpfung
- F4P-Systeme, made in Europe
- Wartung ohne Betriebsunterbrechung
Flughafen-Vernetzung: drei Probleme, die Standardkomponenten nicht lösen
Ein Flughafen ist ein Campus aus Terminals, Frachtbereichen, Betriebsgebäuden und Vorfeldpositionen — elektrisch rau, sicherheitskritisch und ständig im Umbau. Drei Bedingungen prägen jede Design-Entscheidung im Flughafen-Glasfasernetz.
EMV & Potentiale: das Vorfeld ist elektrisch feindlich
Bodenstromversorgung, Radaranlagen, Frequenzumrichter der Gepäckförderanlagen und weit verteilte Erdungssysteme machen Kupfer zum Dauerrisiko: Störeinkopplung, Erdschleifen und sporadische Ausfälle, die niemand reproduzieren kann. Glasfaser überträgt Licht statt Strom — immun gegen Störfelder, galvanisch getrennt.
Verfügbarkeit: steht die Gepäckanlage, steht der Betrieb
Gepäckförderung, Gate-Anbindung, Sicherheitskontrolle, Leitstand — fällt eine Verbindung aus, kaskadiert die Störung durch den ganzen Flughafen. Redundanz gehört von Anfang an in den Spleißplan: Ring-Topologien, Dual-Homing, physisch getrennte Trassen, damit ein einzelner Tiefbauschaden nicht beide Wege trifft.
Ausbau im laufenden Betrieb: der Flugplan pausiert nicht
Terminal-Erweiterungen und Migrationen laufen über Jahre, parallel zum Bestand. Servicearbeiten müssen in knappe betriebsarme Fenster passen, Verteiler müssen mitwachsen statt ersetzt zu werden — und Spleißarbeiten dürfen aktive Strecken nicht berühren.
Glasfasersysteme für den Flughafen-Campus — modular und wartbar im Betrieb
Fiber Products ist europäischer Anbieter von Glasfasersystemen für anspruchsvolle Infrastruktur wie Flughäfen: ausziehbare 1HE-Spleißboxen für Technikschränke in Terminals und Betriebsgebäuden, VarioConnect-Baugruppenträger für die Technikzentralen und 7TE-Spleißmodule mit bis zu 24 Fasern, mit denen die Kapazität pro Steckplatz mitwächst.
Die passive Infrastruktur ist protokollneutral: Gepäckförder-IT, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Fluggastinformationsanzeigen laufen über dieselbe Systemtechnik — ohne Bindung an einen Systemlieferanten. Sicherheitskritische Systeme erhalten eigene Fasern, bei Bedarf eigene Spleißmodule oder getrennte Verteiler: physische Netztrennung, die Betreibern kritischer Infrastruktur entgegenkommt — die Bewertung liegt beim Sicherheitskonzept Ihres Betriebs. Unsere Systeme adressieren die betreiber- und landseitige passive Infrastruktur.
1HE-Spleißbox
Kompakte ausziehbare 19″-Spleißbox für Technikschränke in Terminals und Betriebsgebäuden. Die Schublade lässt sich komplett ausziehen — Spleißkassetten bleiben zugänglich, ohne aktive Verbindungen zu stören.
1HE-Spleißbox →VarioConnect 3HE-ODF-System
Modularer 19″-Baugruppenträger für die Technikzentralen der Terminals. 7TE-Steckplätze nehmen Spleiß- und Frontmodule in beliebiger Mischung auf — der Verteiler wächst mit jedem Ausbauabschnitt, statt ersetzt zu werden.
VarioConnect 3HE →Spleißmodule (7TE)
7TE-Spleißmodule mit bis zu 24 Fasern — frei kombinierbar im 1HE-Modularsystem und in VarioConnect. Für Verbindungen, die nicht versehentlich gezogen werden dürfen, empfehlen sich DIAMOND E-2000-Varianten mit verriegelndem, pull-proof Design.
Spleißmodule →Alle Glasfaser-Komponenten
Das komplette F4P- und DIAMOND-Sortiment für Flughafen-Projekte — von Baugruppenträgern und Spleißboxen bis zu Modulen und Kabelmanagement-Zubehör.
Alle Komponenten →RailConnect-Hutschienenbox — Glasfaser direkt in Vorfeld- und Technikschränke
Die RailConnect-Hutschienenbox (7TE) rastet direkt auf die TH35-Hutschiene — für Schaltschränke an Gates, auf dem Vorfeld und in Betriebsgebäuden, wo kein 19″-Rack steht. Präzise gesagt: Die Komponenten sind für trockene Einbauräume ausgelegt (IP20), den Wetterschutz übernimmt der geschützte Schaltschrank.
Der Flughafen — live erleben
Terminal, Gates, Vorfeld, Tower: So verbindet Glasfaser einen Flughafen-Campus — während ein Jet im Landeanflug aufsetzt, dreht sich das Hologramm beim Scrollen mit.
Der Partner hinter Flughafen-Glasfasernetzen, die halten
Betreiber kritischer Infrastruktur brauchen passive Systeme, die Generationswechsel der Aktivtechnik überdauern. Vier Gründe, warum Flughafen-Projekte auf F4P und DIAMOND bauen.
Gefertigt in Europa
F4P-Systeme sind made in Europe, mit German Engineering hinter dem Design — kurze Wege von Ihrer Projektanforderung zur fertigen Baugruppe.
Offizieller DIAMOND-Partner
Schweizer Präzisions-Anschlusstechnik von DIAMOND SA: E-2000-Stecker mit typ. ≤ 0,1 dB Einfügedämpfung, verriegelndem pull-proof Design und federbelasteter Laserschutz-Klappe.
Ein modulares System
Die 7TE-Architektur kombiniert Spleiß- und Frontmodule frei im 1HE-Modularsystem und in VarioConnect — Kapazität wächst mit dem Terminal-Ausbau, ohne Trägertausch, ohne Neuspleißen bestehender Strecken.
Persönliche Projektberatung
Persönliche Projektberatung durch unser Team — von Redundanzfragen im Spleißplan bis zur Stückliste für Ihre Ausschreibung. Projektpreise und Mengenrabatte auf Anfrage.
Planen Sie Ihr Flughafen-Glasfasernetz online
Drei interaktive Tools: Prüfen Sie das optische Budget Ihrer Campus-Strecken und konfigurieren Sie Ihr System live in 3D — mit echten Artikelnummern und Stückliste für Ihre Ausschreibungsunterlage.
Dämpfungsrechner
Addieren Sie Stecker, Spleiße und Faserlängen Ihrer Strecken — Terminal zu Terminal, Leitstand zu Außenstation — und prüfen Sie die Gesamtdämpfung gegen das Systembudget, bevor bestellt wird.
Dämpfungsbudget berechnen →DIAMOND-Konfigurator
Konfigurieren Sie DIAMOND Future- und Fusion-Boxen mit E-2000 live in 3D — mit echter Artikelnummer je Konfiguration, direkt für Ihre Anfrage.
DIAMOND-Konfigurator öffnen →Baugruppenträger-Konfigurator
Bestücken Sie Ihren 19″-Baugruppenträger Steckplatz für Steckplatz mit Spleiß- und Frontmodulen in 3D — inklusive Stückliste und Projektsumme.
BGT-Konfigurator öffnen →Häufige Fragen zu Glasfaser am Flughafen
Die Fragen, die Flughafenbetreiber, Planungsbüros und die IT der Bodenverkehrsdienste am häufigsten stellen.
Warum Glasfaser statt Kupfer auf dem Vorfeld und im Gepäckbereich?
Aus Physik, nicht aus Marketing: Glasfaser überträgt Licht statt Strom. Sie ist damit immun gegen die Störfelder von Bodenstromversorgung, Radaranlagen und den Frequenzumrichtern der Gepäckförderanlagen — dort, wo Kupfer sporadische, schwer reproduzierbare Fehler produziert. Dazu kommt die galvanische Trennung: Terminals, Frachtbereiche und Vorfeldpositionen liegen an unterschiedlichen Erdungssystemen; der Lichtwellenleiter verhindert Erdschleifen und Potentialverschleppung zwischen weit verteilten Anlagen. Und Glasfaser überbrückt die Distanzen eines Flughafen-Campus ohne aktive Zwischenkomponenten im Feld — das optische Budget prüfen Sie vorab mit dem Dämpfungsrechner.
Ist die Infrastruktur mit Gepäckförder-IT, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Anzeigesystemen kompatibel?
Ja — weil passive Infrastruktur Licht überträgt, ohne es zu interpretieren. Ob Gepäckförder-IT, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Fluggastinformationsanzeigen oder Vorfeldfunk-Backhaul: Welche Protokolle über die Faser laufen, entscheidet Ihre Aktivtechnik. Die Faser bindet an keinen Systemlieferanten — die Infrastruktur bleibt, während die Technik darüber Generationswechsel durchläuft.
Wie planen wir Redundanz zwischen Terminals und über den Campus?
Physisch, von Anfang an. Die passiven Systeme stellen getrennte Faserwege bereit: Ring-Topologien über den Campus, Dual-Homing kritischer Standorte, physisch getrennte Kabeltrassen. Das Umschalten im Fehlerfall übernimmt die Aktivtechnik — aber sie kann nur umschalten, wenn der zweite Weg physisch existiert. Deshalb gehört Redundanz in den Spleißplan, nicht in ein späteres Nachrüstprojekt. Die Faserwege besprechen Sie im Rahmen der persönlichen Projektberatung mit unserem Team.
Gibt es Outdoor-taugliche Lösungen für Schränke an Gates und auf dem Vorfeld?
Hier sind wir bewusst präzise: F4P-Komponenten sind für trockene Einbauräume ausgelegt (IP20) — den Wetterschutz am Vorfeld übernimmt der geschützte Schaltschrank. Genau dafür gibt es die RailConnect-Hutschienenbox (7TE): Sie rastet auf die TH35-Schiene und bringt Glasfaser in Schaltschränke, in denen kein 19″-Rack steht. Braucht Ihr Projekt Einbauorte jenseits dieser Bedingungen, sprechen Sie zuerst mit unserem Team über das Anfrage-Formular — ehrliche Grenzen vorab sind günstiger als Ausfälle im Feld.
Wie erweitern wir beim Terminal-Ausbau, ohne den Betrieb zu unterbrechen?
Parallel migrieren statt hart umschalten. Die 7TE-Architektur nimmt neue Spleiß- und Frontmodule Steckplatz für Steckplatz auf — ohne Trägertausch und ohne Neuspleißen bestehender Strecken; ein 7TE-Spleißmodul fasst bis zu 24 Fasern. Die ausziehbaren 1HE-Spleißboxen erlauben Spleißarbeiten, ohne aktive Verbindungen zu stören: Die Schublade lässt sich komplett ausziehen, die Spleißkassetten bleiben zugänglich. So passt jeder Migrationsschritt in ein betriebsarmes Fenster.
Lassen Sie uns Ihr Flughafen-Glasfasernetz planen
Ob Terminal-Neubau, Modernisierung der Gepäckanlagen-IT oder redundante Campus-Vernetzung: Sie erhalten persönliche Projektberatung durch unser Team — von Fragen zum Dämpfungsbudget über den Spleißplan bis zur Stückliste für Ihre Ausschreibung.
Projektpreise und Mengenrabatte auf Anfrage. Die Lieferzeit ist projektabhängig — den verbindlichen Termin erhalten Sie im Angebot.
Projektanfrage sendenAnfragen über unser Kontaktformular — wir melden uns persönlich bei Ihnen.
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