{"id":7759,"date":"2026-03-31T14:30:00","date_gmt":"2026-03-31T14:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/fiber-products.com\/?p=7759"},"modified":"2026-03-19T10:35:58","modified_gmt":"2026-03-19T10:35:58","slug":"rahmenvertrag-glasfaser-kommunen-gemeinsamer-einkauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fiber-products.com\/de\/rahmenvertrag-glasfaser-kommunen-gemeinsamer-einkauf\/","title":{"rendered":"Rahmenvertrag Glasfaser Kommunen: Gemeinsamer Einkauf und B\u00fcndelung"},"content":{"rendered":"<h1>Rahmenvertrag Glasfaser Kommunen: Gemeinsamer Einkauf und B\u00fcndelung f\u00fcr effizienten FTTH-Ausbau<\/h1>\n<p>Der <strong>Rahmenvertrag Glasfaser Kommunen, kommunaler Einkauf LWL und B\u00fcndelung FTTH<\/strong> erm\u00f6glicht St\u00e4dten und Gemeinden durch geb\u00fcndelte Beschaffung erhebliche Kosteneinsparungen von bis zu 30% bei gleichzeitiger Standardisierung der technischen Komponenten wie Splei\u00dfboxen und Verbindungstechnik. Durch die gemeinsame Ausschreibung von Glasfaser-Infrastrukturprojekten profitieren Kommunen von besseren Konditionen, einheitlichen Qualit\u00e4tsstandards nach <strong>IEC 61754<\/strong> und reduzierten Verwaltungskosten. Die B\u00fcndelung schafft zudem Planungssicherheit f\u00fcr Hersteller und erm\u00f6glicht die Bereitstellung hochwertiger modularer Systeme mit <strong>bis zu 96 Fasern auf 1HE<\/strong>.<\/p>\n<p>Im deutschen Markt zeigt sich diese Entwicklung besonders deutlich: Die BREKO-Mitglieder investierten 2024 \u00fcber <strong>4,9 Milliarden Euro<\/strong> in den Glasfaserausbau und verantworten mehr als die H\u00e4lfte aller FTTH-Anschl\u00fcsse. Aktuelle Kooperationen wie zwischen den Stadtwerken Karlsruhe und der Telekom demonstrieren die Wirksamkeit solcher Rahmenvertr\u00e4ge mit \u00fcber <strong>1.000 neuen Anschl\u00fcssen<\/strong> in der ersten Ausbauphase.<\/p>\n<h2>Rechtliche Grundlagen f\u00fcr kommunale Glasfaser-Rahmenvertr\u00e4ge<\/h2>\n<p>Die Vergabe von Rahmenvertr\u00e4gen f\u00fcr Glasfaser-Infrastruktur unterliegt dem deutschen Vergaberecht nach <strong>VgV<\/strong> und <strong>UVgO<\/strong>. Ab einem Schwellenwert von <strong>215.000 Euro<\/strong> f\u00fcr Lieferauftr\u00e4ge m\u00fcssen europaweite Ausschreibungen erfolgen. Das neue TKG-\u00c4nderungsgesetz 2026 vereinfacht dabei Genehmigungsverfahren und integriert die EU-Gigabit-Infrastrukturverordnung, was besonders f\u00fcr kommunale Kooperationen relevant ist.<\/p>\n<ul>\n<li>Vereinfachte Anzeigeverfahren statt komplexer Genehmigungen<\/li>\n<li>Vollausbaurecht in Mehrfamilienh\u00e4usern<\/li>\n<li>F\u00f6rderung ab <strong>100 Mbit\/s<\/strong> statt bisher 30 Mbit\/s<\/li>\n<li>Integration der VDE-Leitlinie <strong>0800-730<\/strong> f\u00fcr Geb\u00e4udeverkabelung<\/li>\n<li>Synergien mit anderen Infrastrukturprojekten rechtlich verankert<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kommunen k\u00f6nnen durch interkommunale Zusammenarbeit nach <strong>\u00a7 108 GWB<\/strong> Rahmenvertr\u00e4ge gemeinsam ausschreiben. Dies erm\u00f6glicht kleineren Gemeinden den Zugang zu professionellen Beschaffungsstrukturen und technischer Expertise, die sonst nur Gro\u00dfst\u00e4dten zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrden.<\/p>\n<h2>Technische Anforderungen an Splei\u00dfsysteme in Rahmenvertr\u00e4gen<\/h2>\n<p>Die technischen Spezifikationen f\u00fcr <strong>Rahmenvertrag Glasfaser Kommunen, kommunaler Einkauf LWL, B\u00fcndelung FTTH<\/strong> m\u00fcssen pr\u00e4zise definiert werden, um einheitliche Qualit\u00e4t und Kompatibilit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten. Moderne Splei\u00dfboxen m\u00fcssen dabei sowohl aktuelle als auch zuk\u00fcnftige Anforderungen erf\u00fcllen.<\/p>\n<table>\n<tr>\n<th>Anforderung<\/th>\n<th>Standard-Systeme<\/th>\n<th>Hochdichte-Systeme<\/th>\n<th>Norm<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Faserdichte pro HE<\/td>\n<td>48 Fasern<\/td>\n<td><strong>96 Fasern<\/strong><\/td>\n<td>IEC 61756-1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>D\u00e4mpfung LC\/APC<\/td>\n<td>< 0,35 dB<\/td>\n<td><strong>< 0,25 dB<\/strong><\/td>\n<td>IEC 61755-3-1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>R\u00fcckflussd\u00e4mpfung<\/td>\n<td>> 55 dB<\/td>\n<td><strong>> 65 dB<\/strong><\/td>\n<td>IEC 61300-3-6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Montagezeit pro Modul<\/td>\n<td>15 Minuten<\/td>\n<td><strong>8 Minuten<\/strong><\/td>\n<td>\u2014<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Die modulare Bauweise erm\u00f6glicht flexiblen Ausbau nach Bedarf. Stadtwerke k\u00f6nnen mit einer Grundausstattung beginnen und bei steigender Nachfrage erweitern. Besonders die Kombination aus vorkonfektionierten Modulen und austauschbaren Frontplatten reduziert Installationszeiten um bis zu <strong>40%<\/strong>.<\/p>\n<h2>Vorteile der B\u00fcndelung f\u00fcr Stadtwerke und Kommunen<\/h2>\n<p>Stadtwerke profitieren durch gemeinsame Beschaffung mehrfach. Michael Homann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Stadtwerke Karlsruhe, betont: &#8222;Mit unserem regionalen Fachwissen und der langj\u00e4hrigen Erfahrung als Infrastrukturdienstleister bringen wir wichtige Voraussetzungen f\u00fcr das Projekt mit.&#8220; Diese Expertise l\u00e4sst sich durch Rahmenvertr\u00e4ge optimal nutzen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Kosteneinsparung<\/strong>: 20-30% durch Mengenrabatte und standardisierte Komponenten<\/li>\n<li><strong>Qualit\u00e4tssicherung<\/strong>: Einheitliche Standards nach IEC und DIN<\/li>\n<li><strong>Planungssicherheit<\/strong>: Feste Preise \u00fcber <strong>3-5 Jahre<\/strong> Vertragslaufzeit<\/li>\n<li><strong>Technischer Support<\/strong>: Geb\u00fcndeltes Fachwissen und Schulungen<\/li>\n<li><strong>Schnellere Umsetzung<\/strong>: Vordefinierte Prozesse und Lieferketten<\/li>\n<li><strong>F\u00f6rdermitteloptimierung<\/strong>: Gemeinsame Antragstellung erh\u00f6ht Erfolgschancen<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote>\n<p><strong>Fiber Products Qualit\u00e4tsversprechen:<\/strong> Als offizieller Diamond-Partner und Hersteller fertigen wir modulare Splei\u00dfsysteme in Europa. Profitieren Sie von Schweizer Pr\u00e4zision und 5 Jahren Garantie auf unsere Systeme.<\/p>\n<\/blockquote>\n<h2>Praktische Umsetzung: Von der Ausschreibung zur Installation<\/h2>\n<p>Die Implementierung eines <strong>Rahmenvertrag Glasfaser Kommunen, kommunaler Einkauf LWL, B\u00fcndelung FTTH<\/strong> erfolgt in strukturierten Phasen. Nach der Bedarfsanalyse folgt die technische Spezifikation, bei der Standards wie <strong>G.652.D<\/strong> f\u00fcr Singlemode-Fasern und <strong>OM4\/OM5<\/strong> f\u00fcr Multimode definiert werden.<\/p>\n<h3>Phase 1: Bedarfsermittlung und Standardisierung<\/h3>\n<p>Kommunen ermitteln gemeinsam den Bedarf an Splei\u00dfboxen, Verbindungstechnik und Zubeh\u00f6r. Dabei werden einheitliche technische Parameter festgelegt: Steckertypen (<strong>LC, SC, E2000<\/strong>), Fasertypen und Kapazit\u00e4tsanforderungen. Die Standardisierung umfasst auch Farbcodierungen nach <strong>DIN VDE 0888<\/strong> und Dokumentationsstandards.<\/p>\n<h3>Phase 2: Ausschreibung und Vergabe<\/h3>\n<p>Die geb\u00fcndelte Ausschreibung definiert Mindestanforderungen wie <strong>CE-Kennzeichnung<\/strong>, RoHS-Konformit\u00e4t und idealerweise eine Herstellung in Europa f\u00fcr kurze Lieferwege. Bewertungskriterien umfassen neben dem Preis auch Garantieleistungen, technischen Support und Lieferzeiten.<\/p>\n<ul>\n<li>Technische Bewertung: 40% Gewichtung<\/li>\n<li>Preis-Leistung: 35% Gewichtung<\/li>\n<li>Service und <strong>Garantie<\/strong>: 15% Gewichtung<\/li>\n<li>Nachhaltigkeit und Regionalit\u00e4t: 10% Gewichtung<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Modulare Splei\u00dfsysteme als Schl\u00fcssel f\u00fcr flexible Netzarchitektur<\/h2>\n<p>Der <strong>Rahmenvertrag Glasfaser Kommunen, kommunaler Einkauf LWL, B\u00fcndelung FTTH<\/strong> setzt verst\u00e4rkt auf modulare Systeme. Diese bieten gegen\u00fcber klassischen Splei\u00dfboxen entscheidende Vorteile f\u00fcr den dynamischen Netzausbau. Die Modularit\u00e4t erm\u00f6glicht eine stufenweise Erweiterung ohne Austausch der Grundinfrastruktur.<\/p>\n<table>\n<tr>\n<th>Systemtyp<\/th>\n<th>Kapazit\u00e4t<\/th>\n<th>Erweiterbarkeit<\/th>\n<th>Installationszeit<\/th>\n<th>Platzbedarf<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>SlimConnect 1HE<\/td>\n<td><strong>96 Fasern<\/strong><\/td>\n<td>Modular<\/td>\n<td>30 Min.<\/td>\n<td>1 HE<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>VarioConnect 3HE<\/td>\n<td><strong>288 Fasern<\/strong><\/td>\n<td>Modular<\/td>\n<td>45 Min.<\/td>\n<td>3 HE<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Klassische Box<\/td>\n<td>48 Fasern<\/td>\n<td>Fest<\/td>\n<td>60 Min.<\/td>\n<td>2 HE<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Hutschienen-Box<\/td>\n<td>24 Fasern<\/td>\n<td>Begrenzt<\/td>\n<td>20 Min.<\/td>\n<td>6 TE<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Die hohe Portdichte von <strong>bis zu 96 Fasern auf 1HE<\/strong> reduziert den Platzbedarf in Verteilerschr\u00e4nken um bis zu 50%. Dies ist besonders in urbanen Gebieten mit begrenztem Raum in Technikr\u00e4umen entscheidend.<\/p>\n<h2>Qualit\u00e4tssicherung und Normkonformit\u00e4t im kommunalen Einkauf<\/h2>\n<p>Rahmenvertr\u00e4ge definieren strenge Qualit\u00e4tskriterien nach internationalen Standards. Die Einhaltung von <strong>IEC 61300<\/strong> f\u00fcr optische Verbindungselemente und <strong>IEC 61754<\/strong> f\u00fcr Steckverbinder ist obligatorisch. Zus\u00e4tzlich fordern viele Kommunen die Erf\u00fcllung der <strong>CPR-Verordnung<\/strong> (Construction Products Regulation) f\u00fcr Brandschutzklassen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>D\u00e4mpfungsmessung<\/strong>: Maximal 0,25 dB f\u00fcr LC\/APC-Verbindungen<\/li>\n<li><strong>OTDR-Tests<\/strong>: Dokumentation aller Splei\u00dfstellen<\/li>\n<li><strong>Klimatests<\/strong>: -40\u00b0C bis +70\u00b0C nach IEC 61300-2-22<\/li>\n<li><strong>Vibrationstests<\/strong>: Besonders f\u00fcr E2000-Stecker in Industrieumgebungen<\/li>\n<li><strong>Langzeitstabilit\u00e4t<\/strong>: Mindestens 500 Steckzyklen ohne Degradation<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Qualit\u00e4tssicherung umfasst auch regelm\u00e4\u00dfige Audits der Produktionsst\u00e4tten. Hersteller mit europ\u00e4ischer Fertigung bieten hier Vorteile durch kurze Auditwege und <a href=\"https:\/\/fiber-products.com\/de\/garantie\/\">transparente Garantiebedingungen<\/a>.<\/p>\n<h2>F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten und Finanzierungsmodelle<\/h2>\n<p>Der <strong>Rahmenvertrag Glasfaser Kommunen, kommunaler Einkauf LWL, B\u00fcndelung FTTH<\/strong> verbessert die Position bei F\u00f6rderantr\u00e4gen erheblich. Das Bundesf\u00f6rderprogramm unterst\u00fctzt Projekte ab der neuen Schwelle von <strong>100 Mbit\/s<\/strong>. In Nordrhein-Westfalen erhielten die Stadtwerke Tecklenburger Land beispielsweise eine <strong>40%-F\u00f6rderung<\/strong> f\u00fcr 450 Kilometer Glasfasernetz in sieben Kommunen.<\/p>\n<h3>Aktuelle F\u00f6rderprogramme 2026<\/h3>\n<p>Die Bundesnetzagentur bewertet F\u00f6rderantr\u00e4ge nach drei Hauptkriterien: F\u00f6rderbedarf, Projekterfolgswahrscheinlichkeit und Nachhaltigkeit. Kommunale Verb\u00fcnde erzielen hier durch professionelles Projektmanagement und standardisierte Technik bessere Bewertungen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Bundesf\u00f6rderung Breitband<\/strong>: Bis zu 50% der f\u00f6rderf\u00e4higen Kosten<\/li>\n<li><strong>Landesf\u00f6rderprogramme<\/strong>: Zus\u00e4tzliche 10-40% je nach Bundesland<\/li>\n<li><strong>EU-Strukturfonds<\/strong>: F\u00fcr strukturschwache Regionen<\/li>\n<li><strong>KfW-Kredite<\/strong>: Zinsg\u00fcnstige Darlehen f\u00fcr Restfinanzierung<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Best Practice: Erfolgreiche kommunale Kooperationen<\/h2>\n<p>Die Kooperation zwischen <a href=\"https:\/\/fiber-products.com\/de\/stadtwerke\/\">Stadtwerken<\/a> und \u00fcberregionalen Anbietern zeigt nachweisbare Erfolge. Thilo H\u00f6llen von der Telekom beschreibt den Ansatz: &#8222;So b\u00fcndeln wir Erfahrung und lokale St\u00e4rke \u2013 f\u00fcr eine koordinierte Netzentwicklung ohne doppelte Baustellen.&#8220; Die Stadtwerke Hilden planen bis 2031 den Anschluss von <strong>27.000 Haushalten<\/strong> mit Geschwindigkeiten bis zu 1 Gbit\/s.<\/p>\n<p>Diese Partnerschaften nutzen die St\u00e4rken beider Seiten: Stadtwerke bringen lokales Wissen und bestehende Infrastruktur ein, w\u00e4hrend gr\u00f6\u00dfere Partner technische Expertise und Skaleneffekte beisteuern. Die standardisierte Verbindungstechnik aus Rahmenvertr\u00e4gen gew\u00e4hrleistet dabei nahtlose Integration.<\/p>\n<h2>Technische Dokumentation und Netzmanagement<\/h2>\n<p>Ein wesentlicher Bestandteil des <strong>Rahmenvertrag Glasfaser Kommunen, kommunaler Einkauf LWL, B\u00fcndelung FTTH<\/strong> ist die einheitliche Dokumentation. Moderne Splei\u00dfboxen verf\u00fcgen \u00fcber <strong>QR-Codes<\/strong> zur digitalen Erfassung und Integration in Netzmanagement-Systeme. Die Dokumentation nach <strong>DIN EN 50174<\/strong> umfasst:<\/p>\n<ul>\n<li>Eindeutige Kennzeichnung aller Komponenten<\/li>\n<li>Digitale Splei\u00dfpl\u00e4ne und Belegungslisten<\/li>\n<li>Messprotokolle nach <strong>IEC 61280-4-1<\/strong><\/li>\n<li>Wartungshistorie und \u00c4nderungsdokumentation<\/li>\n<li>GIS-basierte Trassenf\u00fchrung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die standardisierte Dokumentation reduziert Fehlerquellen bei Wartung und Erweiterung. Techniker verschiedener Dienstleister k\u00f6nnen dank einheitlicher Standards effizient arbeiten, was Ausfallzeiten minimiert und die Netzqualit\u00e4t erh\u00f6ht.<\/p>\n<h2>Zukunftssicherheit durch skalierbare Systeme<\/h2>\n<p>Die Investition in modulare Glasfasersysteme \u00fcber Rahmenvertr\u00e4ge sichert langfristige Flexibilit\u00e4t. Mit dem steigenden Bandbreitenbedarf durch Digitalisierung und neue Anwendungen wie Smart City m\u00fcssen Netze kontinuierlich wachsen. Systeme mit <strong>bis zu 96 Fasern pro H\u00f6heneinheit<\/strong> bieten ausreichende Reserven f\u00fcr zuk\u00fcnftige Anforderungen.<\/p>\n<p>Die Diamond-Partnerschaft f\u00fcr E2000-Steckverbinder gew\u00e4hrleistet h\u00f6chste Pr\u00e4zision mit automatischer Schutzkappe und optimaler Zentrierung. Diese robusten Verbindungen eignen sich besonders f\u00fcr kritische Infrastruktur in Stadtwerken, wo Zuverl\u00e4ssigkeit und <strong>5 Jahre Garantie<\/strong> entscheidende Faktoren sind.<\/p>\n<h2>Integration in bestehende Infrastrukturen<\/h2>\n<p>Der <strong>Rahmenvertrag Glasfaser Kommunen, kommunaler Einkauf LWL, B\u00fcndelung FTTH<\/strong> ber\u00fccksichtigt die nahtlose Integration in vorhandene Netze. Viele Kommunen verf\u00fcgen bereits \u00fcber Teilstrecken mit unterschiedlichen Technologien. Die Standardisierung neuer Komponenten bei gleichzeitiger Kompatibilit\u00e4t zu Bestandssystemen ist daher essenziell.<\/p>\n<ul>\n<li>Adapter f\u00fcr Legacy-Systeme (<strong>ST, FC<\/strong> zu modernen LC\/SC)<\/li>\n<li>Hybridmodule f\u00fcr Kupfer-Glasfaser-Migration<\/li>\n<li>MPO\/MTP-Breakout-Module f\u00fcr Backbone-Anbindung<\/li>\n<li>Medienkonverter f\u00fcr schrittweise Modernisierung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die modulare Bauweise erm\u00f6glicht den sukzessiven Austausch veralteter Komponenten ohne Komplettumbau. Dies schont Budgets und minimiert Betriebsunterbrechungen w\u00e4hrend der Modernisierung.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufig gestellte Fragen (FAQ)<\/h2>\n<h3>Welche Mindestmenge ist f\u00fcr einen kommunalen Rahmenvertrag sinnvoll?<\/h3>\n<p>Ab einer Bedarfsmenge von <strong>500 Splei\u00dfmodulen<\/strong> oder einem Auftragsvolumen von 100.000 Euro j\u00e4hrlich lohnt sich ein Rahmenvertrag. Kleinere Kommunen sollten sich zu Einkaufsgemeinschaften zusammenschlie\u00dfen, um diese Schwellen zu erreichen und von besseren Konditionen zu profitieren.<\/p>\n<h3>Wie lange sollte die Laufzeit eines Glasfaser-Rahmenvertrags sein?<\/h3>\n<p>Die optimale Vertragslaufzeit betr\u00e4gt <strong>3-4 Jahre<\/strong> mit optionaler Verl\u00e4ngerung um weitere 2 Jahre. Dies bietet Planungssicherheit bei gleichzeitiger Flexibilit\u00e4t f\u00fcr technologische Weiterentwicklungen. Preisgleitklauseln sollten Rohstoffpreisschwankungen ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<h3>Welche Steckertypen sollten in Rahmenvertr\u00e4gen standardisiert werden?<\/h3>\n<p>F\u00fcr FTTH-Netze haben sich <strong>LC\/APC<\/strong> und <strong>SC\/APC<\/strong> als Standards etabliert. F\u00fcr industrielle Anwendungen und Stadtwerke empfiehlt sich zus\u00e4tzlich <strong>E2000\/APC<\/strong> wegen der h\u00f6heren mechanischen Stabilit\u00e4t. MPO\/MTP sollte f\u00fcr Backbone-Verbindungen vorgesehen werden.<\/p>\n<h3>Wie wird die Qualit\u00e4t bei Rahmenvertragslieferungen sichergestellt?<\/h3>\n<p>Rahmenvertr\u00e4ge definieren verbindliche Qualit\u00e4tskriterien nach <strong>IEC 61300<\/strong> mit stichprobenartigen Eingangspr\u00fcfungen. Hersteller m\u00fcssen Werkspr\u00fcfzeugnisse nach <strong>EN 10204-3.1<\/strong> liefern. Bei kritischen Komponenten sind Abnahmepr\u00fcfungen beim Hersteller empfehlenswert.<\/p>\n<h3>K\u00f6nnen bestehende Systeme in neue Rahmenvertr\u00e4ge integriert werden?<\/h3>\n<p>Ja, moderne Rahmenvertr\u00e4ge ber\u00fccksichtigen Bestandsschutz und Kompatibilit\u00e4t. Durch standardisierte Adapter und Hybridl\u00f6sungen lassen sich alte und neue Systeme verbinden. Die schrittweise Migration wird durch modulare Systeme unterst\u00fctzt, die verschiedene Steckertypen aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Welche Garantieleistungen sind bei kommunalen Rahmenvertr\u00e4gen \u00fcblich?<\/h3>\n<p>Standardm\u00e4\u00dfig werden <strong>2-3 Jahre Garantie<\/strong> gefordert. Premium-Hersteller bieten bis zu <strong>5 Jahre Garantie<\/strong> auf modulare Systeme. Die Garantie sollte Material, Verarbeitung und definierte optische Eigenschaften wie D\u00e4mpfung und R\u00fcckflussd\u00e4mpfung umfassen.<\/p>\n<p>Der strategische Einsatz von Rahmenvertr\u00e4gen im kommunalen Glasfaserausbau optimiert nicht nur Kosten, sondern schafft auch technische Standards f\u00fcr zukunftssichere Netze. Mit der richtigen Kombination aus modul<\/p>\n<div class=\"wp-block-group cta-block\">\n<div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<h3>Jetzt Anfrage stellen<\/h3>\n<p>Sie haben Fragen zu unseren Glasfaserl\u00f6sungen? Unser Expertenteam ber\u00e4t Sie gerne \u2013 kostenlos und unverbindlich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fiber-products.com\/de\/anfrage\/\" class=\"wp-block-button__link\">Anfrage stellen<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rahmenvertrag Glasfaser Kommunen: Effiziente B\u00fcndelung FTTH-Projekte durch kommunaler Einkauf LWL. 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